Herausforderungen der Krisenprävention und Krisenkommunikation politischer Parteien


von Robert Helbig

Preis: 24,80 EUR
Broschiert
Erscheinungsdatum: November 2005

ISBN: 3-938456-55-8


Rezensionen - Klappentext - Autorenvorstellung - Inhaltsverzeichnis

Rezensionen


Klappentext

„Nächste Woche wird es keine Krise geben. Mein Terminkalender ist bereits voll.“ (Henry Kissinger)

Spendenaffären, Bestechung, Medienkampagnen – Krisen gehören in der Politik ge-wissermaßen zum Alltag. Die Vorbereitung darauf scheint bei Parteien hingegen die Ausnahme zu sein. Vielstimmigkeit, widersprüchliche Äußerungen und Passivität kenn-zeichnen in solchen Situationen oft das Handeln. Das wirkt nicht nur unprofessionell,sondern verstärkt die Krise häufig sogar noch. Doch wie kann man sich unter den schwierigen Rahmenbedingungen der Politik – trotz pluraler Strukturen und vieler weiterer Herausforderungen – effektiv auf Krisensituationen vorbereiten?

Das Buch definiert zunächst Modelle für die Krisenkommunikation von Parteien und ihnen zugrunde liegenden Anforderungen an eine gute Krisenfrüherkennung und ein aktives Handling von Krisen. Den zweiten Teil bilden Ergebnisse einer Befragung von Pressesprechern verschiedener Parteien über ihre Erfahrungen im Alltag. Am Schluss stehen Vorschläge für konkrete Instrumente, die Grundlage für eine erfolgreiche Krisen kommunikation sein können.Strategische Kommunikation


Autorenvorstellung

Robert Helbig, geboren am 30. Januar 1981 in Frankenberg, hat Medienmanagement an der Hochschule Mittweida (FH) studiert. Während des Studiums war er unter anderem beim Mitteldeutschen Rundfunk und im Bereich interne Kommunikation bei der Audi AG aktiv. Seine Abschlussarbeit im Bereich politische Kommunikation verfasste er bei der Berliner Agentur Johanssen + Kretschmer. Derzeit arbeitet Robert Helbig bei einem Sächsischen Medienunternehmen als Projektmanager in den Bereichen Medienpädagogik und Business Developement. Zudem ist er als freier Autor und Fernsehmoderator tätig.


Inhaltsverzeichnis


Vorwort

THEORETISCHER TEIL I ERARBEITUNG VON KRISENPRÄVENTION IN DER POLITIK

1 Krisenprävention/Krisenkommunikation bei Unternehmen

1.1 Allgemeine Krisendefinition

1.2 Verschiedene Arten von Krisen – Krise ist nicht gleich Krise

1.3 Instrumente zur Krisenprävention in Unternehmen

1.3.1 Issues Management / Issues Monitoring

1.3.2 Krisenstab

1.3.3 Krisenplan

1.3.4 Krisenübung

1.3.5 Medientraining

1.3.6 Textbausteine

1.3.7 Kontaktsammlung

1.4 Einsatz der Instrumente in der Praxis

1.5 Allgemeine Verhaltensregeln im Krisenfall

1.5.1 Erwartungshaltungen ernst nehmen

1.5.2 Offen Kommunizieren – agieren statt reagieren

1.5.3 One Voice

1.5.4 Worst-Case-Szenario

1.6 Krisen und Massenmedien

1.7 Zwischenfazit

2 Politische Akteure

2.1 Abgrenzung der Organisationsformen politischer Akteure von Unternehmen aus organisationstheoretischer Sicht

2.1.1 Korporative Akteure/Organisationsformen

2.1.2 Kollektive Akteure/Organisationsformen

2.2 Besonderheiten politischer Akteure und politischer PR

2.3 Unterscheidung einzelner Politischer Akteure

2.3.1 Behörden und Ministerien: Korporative politische Akteure

2.3.2 Verbände, Neue Soziale Bewegungen: kollektive Akteure der Interessenartikulation

2.3.2.1 Verbände

2.3.2.2 Neue Soziale Bewegungen

2.3.3 Parteien: Akteure der Interessenaggregation

2.3.4 Parlament und Regierung: Akteure der Interessendurchsetzung

2.4 Politische Kommunikation und Massenmedien

2.4.1 Rahmen politischer Kommunikation

2.4.2 Politische Kommunikation im Vergleich zu Unternehmenskommunikation in den Massenmedien

2.5 Zwischenfazit: Definition potentiell krisenrelevanter Kategorien

3 Politische Akteure im Hinblick auf Krisenprävention/Krisenkommunikation

3.1 Vermutete Auswirkungen der unterschiedlichen Organisationsmerkmale auf die Krisenprävention und Krisenkommunikation der einzelnen politischen Akteure

3.2 Einschränkung der weiteren Betrachtung

3.2.1 Behörden

3.2.2 Neue Soziale Bewegungen

3.3 Krisenprävention/-kommunikation von Parteien und Verbänden

3.4 Betrachtung einzelner Instrumente

3.5 Zwischenfazit

3.6 Fallbeispiele

3.6.1 Spendenaffäre CDU

3.6.2 Spendenaffäre SPD

3.7 Auswertung der Fallbeispiele

PRAKTISCHER TEIL II INTERVIEWS ZUR ÜBERPRÜFUNG DER HYPOTHESEN

4 Überprüfung der Thesen anhand von Interviews mit Pressesprechern

4.1 Untersuchungsmethode

4.2 Krisenverständnis der Befragten und Merkmale von Krisen

4.3 Verständnis und Anwendung von Krisenprävention/-kommunikation

4.4 Grundsätzliche Probleme der Krisenprävention und Krisenkommunikation

4.5 Regeln und Instrumente

4.5.1 Parteien und One Voice

4.5.2 Rolle der Massenmedien

4.5.3 Issues Monitoring, Medienbeobachtung, Journalistenkontakte

4.6 Unterschiede zur Unternehmenskrise

4.7 Krise als Chance

5 Fazit/Handlungsempfehlung

6 Anlagen

6.1 Übersicht Krisenprävention und Krisenkommunikation von Behörden

6.2 Übersicht Krisenprävention und Krisenkommunikation politischer Parteien

6.3 Übersicht Krisenprävention und Krisenkommunikation von Verbänden

6.4 Übersicht Krisenprävention und Krisenkommunikation Neuer Sozialer Bewegungen

6.5 Fragebogen

7 Quellen- und Literaturverzeichnis

7.1 Bücher/Aufsätze

7.2 Zeitungen/Zeitschriften

7.3 Internetquellen

7.4 Interviewpartner

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