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Public Relations und Risikomanagement
| von Claudia Kullick
Preis: 24,80 EUR
Broschiert
ISBN: 9783938456200
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Klappentext - Autorenvorstellung - Inhaltsverzeichnis
Klappentext
Nicht zuletzt durch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) ist es für große Unternehmen heute selbstverständlich, Risiken systematisch zu erfassen und zu behandeln. Von Markt- über Kredit- bis hin zu technischen Risiken beobachtet das unternehmerische Risikomanagement verschiedene Unsicherheiten. Der Begriff des kommunikativen Risikos indes findet sich selten im Sprachgebrauch der Risikomanager. Zwar herrscht in den PR-Abteilungen der Unternehmen eine hohe Sensibilität für kritische Issues und potenzielle Kommunikationsprobleme, daraus resultierende Systeme, wie etwa Issues- und Krisenmanagement, arbeiten jedoch weitgehend isoliert vom institutionalisierten Risikomanagement. Das vorliegende Buch zeigt erstmals auf, wie sich der abstrakte Begriff des kommunikativen Risikos für Unternehmen spezifizieren lässt und wie es gelingt, kommunikative Aspekte in das Risikomanagement zu integrieren. Wesentlicher Bestandteil ist dabei das Verdeutlichen von Schnittstellen zwischen Issues-, Risiko- und Krisenmanagement. Um die Analyse an den Voraussetzungen der Praxis zu orientieren, wurden Interviews mit Kommunikationsverantwortlichen großer Aktiengesellschaften geführt.
Autorenvorstellung
Claudia Kullick, 1984 in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren, studierte an der Hoch-schule Mittweida (FH) Medienmanagement. Während des Studiums absolvierte sie verschiedene Praktika im Bereich Öffentlichkeits- und Pressearbeit, u. a. im Sächsischen Landtag, und war im Bereich Medienanalyse bei der PMG Presse-Monitor GmbH beschäftigt. Ihre Abschlussarbeit zum Thema Public Relations und Risikomanagement wurde von Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation betreut. Die Diplom-Medienwirtin (FH) arbeitet heute als PR-Assistentin bei einem Leipziger Online-Portal.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Einleitung
1.1 Anliegen, zentrale Fragestellung und Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
1.3 Klärung grundlegender Begriffe
2 Risiko, Krise und Kommunikation – zentrale Begriffe und ihre Korrelation
2.1 Zum Stand der Auseinandersetzung in der Literatur
2.2 Unternehmen und Risiko
2.2.1 Der Risikobegriff – Definition und Abgrenzung
2.2.2 Risikobeschreibung durch ökonomische Parameter
2.2.3 Risiko-Systematisierung
2.3 Die Unternehmenskrise als realisiertes Risiko
2.3.1 Annäherung an den Begriff der Unternehmenskrise
2.3.2 Krise ist nicht gleich Krise – Krisentypen und -wirkungen
2.4 Kommunikation als Krisenauslöser
2.4.1 Kommunikation als Konstruktion von Wirklichkeit
2.4.2 Zwei Dimensionen von Kommunikation in der Risikobetrachtung
2.4.3 Public Relations als zentraler Bestandteil der Unternehmenskommunikation
2.4.4 Image und Reputation als unternehmerische Zielgrößen
3 Die gestiegene Krisenanfälligkeit von Unternehmen in Zeiten von Verbrauchermacht und Mediengesellschaft
3.1 Ökonomische und sozioökonomische Rahmenbedingungen
3.2 Charakterisierung der Mediengesellschaft in ihrer Bedeutung für Unternehmen
3.3 Fazit: Die Unternehmenskrise als ständig wachsender Begriff
4 Kommunikative Risiken – das Risikopotenzial von Kommunikation
4.1 Zum Stand der Auseinandersetzung
4.2 Kommunikative Risiken – Definition und Systematisierung
4.2.1 Risiken aus der Kommunikation selbst – kommunikative Handlungsrisiken
4.2.1.1 Strukturell-kulturell bedingte kommunikative Handlungsrisiken
4.2.1.2 Individuell bedingte kommunikative Handlungsrisiken
4.2.2 Kommunikation als Verstärker kritischer Sachverhalte
4.2.2.1 Die kommunikative Dimension von Sicherheitsrisiken
4.2.2.2 Die kommunikative Dimension von Unternehmensentscheidungen – entscheidungsbezogene kommunikative Risiken
4.2.2.3 Die kommunikative Dimension externer Entwicklungen und Thematisierungen – exogene kommunikative Risiken
4.2.2.4 Die kommunikative Dimension interner Konflikte und Vorgänge endogene kommunikative Risiken
4.3 Kommunikative Risiken in der Unternehmenspraxis
4.4 Zwischenfazit: Kommunikation in der Risikobetrachtung
5 Das Werkzeug: Unternehmerisches Risiko- und Krisenmanagement
5.1 KonTraG – der rechtliche Rahmen
5.2 Unternehmerische Risikomanagementsysteme
5.2.1 Risikoidentifikation
5.2.2 Risikobewertung
5.2.3 Risikobehandlung
5.2.4 Risikokontrolle
5.3 Organisatorische Einbindung des Risikomanagements im Unternehmen
5.4 Risikokommunikation – Kommunikation über Risiken
5.5 Unternehmerisches Krisenmanagement
5.5.1 Ausprägungen und Elemente des Krisenmanagements
5.5.2 Krisenprävention durch Frühaufklärungssysteme
5.5.2.1 Zum Wesen der Frühaufklärung
5.5.2.2 Issues Management als kommunikationsbezogene Frühaufklärung
5.6 Schnittstellen zwischen Risiko- und Krisenmanagementsystemen als Ausgangspunkt einer Integration kommunikativer Risiken
5.6.1 Die Ausgangslage
5.6.2 Das komplementäre Verhältnis von Risikomanagement und klassischem Krisenmanagement
5.6.3 Überschneidungen zwischen präventivem Krisenmanagement und Risikomanagement
5.7 Das Management kommunikativer Risiken in der Praxis
6 Integration kommunikativer Risiken in das Risikomanagement
6.1 Systemimmanente Erweiterung
6.2 Anforderungen an ein Risikomanagementsystem, welches kommunikative Risiken berücksichtigt
6.3 Instrumentell-konzeptionelle Integration kommunikativer Risiken in das unternehmerische Risikomanagement
6.3.1 Identifikation kommunikativer Risiken
6.3.1.1 Identifikation kommunikativer Risiken aus kritischen Sachverhalten
6.3.1.2 Identifikation von Risiken aus der Kommunikation selbst
6.3.1.3 Zusammenfassung: Identifikation kommunikativer Risiken
6.3.2 Bewertung kommunikativer Risiken
6.3.2.1 Wertschöpfung durch Kommunikation und Einschätzung der Schadenshöhe kommunikativer Risiken
6.3.2.2 Der Reputationseffekt als Parameter der Bewertung kommunikativer Risiken
6.3.2.3 Das Karrierepotenzial als Parameter der Bewertung kommunikativer Risiken
6.3.2.4 Modell zur Bewertung kommunikativer Risiken aus kritischen Sachverhalten
6.3.2.5 Bewertung von Risiken aus der Kommunikation selbst
6.3.2.6 Zusammenfassung: Bewertung kommunikativer Risiken
6.3.3 Behandlung kommunikativer Risiken
6.3.3.1 Behandlung kommunikativer Risiken aus kritischen Sachverhalten
6.3.3.2 Behandlung von Risiken aus der Kommunikation selbst
6.3.3.3 Zusammenfassung: Behandlung kommunikativer Risiken
6.3.4 Risikokontrolle kommunikativer Risiken
6.3.5 Schema zur instrumentell-konzeptionellen Integration kommunikativer Risiken in das unternehmerische Risikomanagement
6.4 Organisatorisch-strukturelle Integration kommunikativer Risiken in das unternehmerische Risikomanagement
6.5 Mögliche Barrieren einer Integration
7 Fazit
Literaturverzeichnis
Anhang
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